AVGS-Guide 2026

AVGS-MPAV 2026: Der Vermittlungsgutschein für private Arbeitsvermittler

Wie der MPAV funktioniert, warum er dir 2.500 € Erfolgshonorar einbringen kann — und wie du seriöse Vermittler von unseriösen unterscheidest.

10 Min. Lesezeit Aktualisiert 24. Februar 2026 by Maik Marx
Das Wichtigste in Kürze

Der Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein MPAV (Maßnahme zur privaten Arbeitsvermittlung) ist ein staatlicher Gutschein über 2.500 €, den du als Arbeitssuchender nutzen kannst, um dir einen privaten Arbeitsvermittler zu finanzieren. Die Zahlung erfolgt in zwei Raten — und zwar nur dann, wenn der Vermittler dir tatsächlich zu einem sozialversicherungspflichtigen Job verhilft.

Was ist der AVGS-MPAV überhaupt?

Neben dem klassischen Aktivierungsgutschein gibt es eine zweite Variante des AVGS, die viele Arbeitsuchende gar nicht kennen: den Vermittlungsgutschein für private Arbeitsvermittlung (MPAV). Dieser Gutschein wurde geschaffen, um private Arbeitsvermittler ins Spiel zu bringen — also Firmen oder Einzelpersonen, die nicht staatlich sind, aber dennoch bei der Jobsuche helfen.

Der entscheidende Unterschied: Beim MPAV zahlt die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter kein Geld für Kurse oder Coaching, sondern ein reines Erfolgshonorar an den Vermittler. Keine Vermittlung = kein Geld. Das schützt dich als Arbeitssuchenden vor unseriösen Anbietern, die nur Geld für Beratung kassieren wollen.

Rechtliche Grundlage

Der AVGS-MPAV ist in § 45 SGB III geregelt und kann von Personen beantragt werden, die seit mindestens 6 Wochen arbeitslos gemeldet sind. Die Ausstellung liegt im Ermessen der Agentur für Arbeit bzw. des Jobcenters.

Die 2.500 €: So funktioniert die gestaffelte Zahlung

Das Honorar von 2.500 € wird nicht auf einmal ausgezahlt. Die Staffelung ist so gestaltet, dass der Vermittler wirklich dauerhaften Erfolg nachweisen muss:

Rate 1: 1.250 €
  • Zahlung nach Arbeitsaufnahme (Tag 1 im neuen Job)
  • Muss sozialversicherungspflichtig sein
  • Arbeitszeit mindestens 15 Std./Woche
  • Beschäftigung darf nicht bei einem früheren Arbeitgeber sein (keine Rückvermittlung)
Rate 2: 1.250 €
  • Zahlung nach 6 Monaten ununterbrochener Beschäftigung
  • Sichert nachhaltige Vermittlung
  • Kein Abbruch des Arbeitsverhältnisses in dieser Zeit
  • Dient als Qualitätssicherung für die Vermittlung
Wichtig: Wer beantragt den Gutschein?

Du als Arbeitsuchender beantragst den MPAV bei deiner Arbeitsvermittlerin in der Agentur oder beim Jobcenter. Der Gutschein wird auf deinen Namen ausgestellt und dann an den privaten Vermittler weitergegeben, den du dir ausgesucht hast.

AVGS vs. MPAV: Der direkte Vergleich

Beide Gutscheine gehören zum AVGS-System — aber sie funktionieren grundlegend unterschiedlich. Diese Tabelle zeigt dir die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick:

KriteriumAVGS AktivierungsgutscheinAVGS-MPAV Vermittlungsgutschein
ZweckWeiterbildung, Coaching, QualifizierungReine Arbeitsvermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
HöheBis zu 5.000 € pro Maßnahme (variiert)Genau 2.500 € (gesetzlich festgelegt)
ZahlungsmodellZahlung für erbrachte Leistung (Kursgebühren etc.)Rein erfolgsbasiert (keine Vermittlung = kein Geld)
AuszahlungAn den Kursanbieter nach Beginn/Abschluss1.250 € bei Jobantritt + 1.250 € nach 6 Monaten
AnbieterAZAV-zertifizierte BildungsträgerZugelassene private Arbeitsvermittler (Gewerbeerlaubnis nach § 296 SGB III)
Wartezeit AusstellungAb 6 Wochen Arbeitslosigkeit (Ermessen)Ab 6 Wochen Arbeitslosigkeit (Ermessen)
Kombination möglich?✓ Mit MPAV kombinierbar✓ Mit Aktivierungsgutschein kombinierbar
Risiko für dichGering (Anbieter muss zertifiziert sein)Sehr gering (nur Erfolg wird honoriert)
Wann sinnvoll?Wenn Qualifikationslücken die Jobsuche behindernWenn Netzwerk & Vermittlungskontakte fehlen

Unterschied zur Agentur für Arbeit: Was private Vermittler besser können

Viele fragen sich: „Warum soll ich einen privaten Vermittler nutzen, wenn die Agentur für Arbeit doch kostenlos ist?“ Die Antwort liegt im Geschäftsmodell und den Kapazitäten:

Agentur für Arbeit
  • Massenbetreuung: ein Berater für 200–400 Personen
  • Standardisierte Prozesse, wenig Individualität
  • Kein finanzieller Anreiz zur schnellen Vermittlung
  • Oft begrenzte Branchenkontakte
  • Bürokratische Abläufe, lange Wartezeiten
Privater Arbeitsvermittler (MPAV)
  • Individuelle Betreuung mit klarem Erfolgsfokus
  • Branchenspezifische Kontakte & Firmennetzwerke
  • Starker Anreiz: kein Job = kein Honorar
  • Direktplatzierungen bei Unternehmen möglich
  • Flexiblere, schnellere Abläufe

Gute private Vermittler haben direkte Kontakte zu HR-Abteilungen und können dich als Kandidaten aktiv empfehlen — ohne dass du dich bewerben musst. Das kann den Unterschied machen, wenn du in einer umkämpften Branche einen Job suchst.

In 5 Schritten zum Vermittlungsgutschein und zum neuen Job

1

Arbeitslos melden & Wartezeit abwarten

Melde dich unmittelbar am ersten Tag der Arbeitslosigkeit bei der Agentur für Arbeit arbeitslos (persönlich oder online). Nach mindestens 6 Wochen Arbeitslosigkeit hast du Anspruch auf den MPAV — vorausgesetzt, du bist arbeitssuchend gemeldet und beziehst ALG I oder Bürgergeld.

2

MPAV beim Arbeitsvermittler beantragen

Sprich deinen persönlichen Vermittler bei der Agentur für Arbeit oder im Jobcenter aktiv an und sage: „Ich möchte einen Vermittlungsgutschein für private Arbeitsvermittlung (MPAV).“ Betone deine bisherigen Bemühungen und dass du zusätzliche Unterstützung durch Netzwerkkontakte brauchst. Der Gutschein ist auf 3 Monate befristet und kann verlängert werden.

3

Seriösen privaten Vermittler auswählen

Nicht jeder, der „Arbeitsvermittlung“ anbietet, ist auch seriös. Prüfe: Hat der Anbieter eine Erlaubnis nach § 296 SGB III (staatliche Zulassung für private Arbeitsvermittlung)? Nutze die Liste der zugelassenen Vermittler auf der Website der Bundesnetzagentur als Orientierung. Seriöse Anbieter verlangen keinen Vorschuss.

4

Vermittlungsvertrag abschließen

Schließe einen schriftlichen Vertrag mit dem privaten Vermittler ab. Darin müssen Laufzeit, Tätigkeitsbereich und Honorarregelung klar geregelt sein. Der Gutschein wird dem Vermittler übergeben. Wichtig: Du darfst dem Vermittler kein eigenes Geld zahlen — alles läuft über den Gutschein.

5

Job antreten & Auszahlung veranlassen

Sobald du einen Job hast, meldet der Vermittler dies der Agentur für Arbeit. Nach Prüfung und Bestätigung der Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung erhält der Vermittler 1.250 € (Rate 1). Nach erfolgreich abgeschlossenen 6 Monaten folgt automatisch die zweite Rate von 1.250 €.

Wann lohnt sich der MPAV — und wann nicht?

MPAV lohnt sich, wenn…
  • Du eine Branche mit starkem Netzwerkmarkt hast (z. B. Finanz, IT, Logistik, Pflege)
  • Du gut qualifiziert bist, aber wenig Eigeninitiative beim Netzwerken
  • Dein Lebenslauf lückenlos und präsentierbar ist
  • Du schnell wieder arbeiten möchtest, ohne Wartezeit auf Stellen
  • Du in einer Region mit guter Arbeitsmarktlage lebst
MPAV lohnt sich weniger, wenn…
  • Deine Qualifikationen veraltet sind (dann ist ein Aktivierungsgutschein sinnvoller)
  • Du in einem Nischenberuf tätig bist, für den wenig private Vermittler spezialisiert sind
  • Du flexible Beschäftigung oder Selbstständigkeit anstrebst (MPAV gilt nur für SV-pflichtige Jobs)
  • Du regional sehr eingeschränkt bist (z. B. Führerschein-Problem, Pflegeverpflichtung)
Tipp: Kombination nutzen

Du kannst beide Gutscheine gleichzeitig nutzen: Einen Aktivierungsgutschein für ein Bewerbungscoaching oder eine Weiterbildung — und parallel einen MPAV, damit ein privater Vermittler aktiv nach Stellen sucht. Das maximiert deine Chancen erheblich.

Seriöse vs. unseriöse Vermittler: Woran erkennst du den Unterschied?

Leider gibt es am Markt auch schwarze Schafe, die den MPAV-Gutschein missbrauchen. Mit diesen Warnsignalen erkennst du unseriöse Anbieter:

Warnsignale — Finger weg von diesen Anbietern!
  • Vorschusszahlung: Ein seriöser MPAV-Vermittler darf von dir kein eigenes Geld verlangen. Wer dennoch Vorabgebühren verlangt, handelt rechtswidrig.
  • Keine nachweisbare Zulassung: Verlange immer die Erlaubnisnum­mer nach § 296 SGB III. Wer sie nicht zeigt oder „noch beantragt hat“, ist nicht zugelassen.
  • Garantieversprechen: „100 % Job in 4 Wochen“ — solche Versprechen sind Warnsignale. Seriöse Vermittler kommunizieren realistisch.
  • Kein Schriftvertrag: Ohne schriftlichen Vermittlungsvertrag mit klaren Bedingungen keinen Gutschein übergeben.
  • Branchenfremde Stellen: Ein seriöser Vermittler kennt deinen Beruf. Wer dir nach einem Gespräch wahllos Stellen zuschickt, hat kein echtes Netzwerk.
  • Druck und Zeitdruck: „Wenn Sie heute nicht unterschreiben, ist das Angebot weg“ — klassisches Manipulationsmuster.
  • Keine konkrete Leistungsbeschreibung: Im Vertrag muss stehen, was der Vermittler konkret tut. „Allgemeine Beratung“ ist keine Vermittlungsleistung.
So findest du seriöse Vermittler
  • Frage deine Beraterin bei der Agentur für Arbeit nach einer Liste zugelassener Anbieter in deiner Region
  • Nutze die Suche nach zugelassenen Trägern auf der Website der Bundesagentur für Arbeit
  • Suche nach Bewertungen des Anbieters auf Google Maps, Trustpilot oder Kununu
  • Prüfe, ob der Anbieter auch AZAV-zertifiziert ist — das ist ein Qualitätsmerkmal
  • Vergleiche mehrere Anbieter, bevor du einen Vertrag unterschreibst

Neue Grundsicherungsregeln 2025/2026: Was hat sich geändert?

Mit der Reform des SGB II (Bürgergeld) im Jahr 2024/2025 und den Änderungen des Haushaltsstabilisierungsgesetzes 2026 ergeben sich auch für MPAV-Bezieher relevante Neuregelungen:

Änderungen ab 2025/2026

Verschärfte Mitwirkungspflichten: Bürgergeldempfänger, die zumutbare Stellen ohne Begründung ablehnen, riskieren verstärkte Sanktionen. Das macht den MPAV umso attraktiver — ein privater Vermittler findet passende Stellen, die du wirklich annehmen kannst und möchtest.

Erhöhter Vermittlungsdruck: Jobcenter setzen verstärkt auf externe Vermittlungsangebote, um Vermittlungsquoten zu verbessern. Die Ausgabe von MPAV-Gutscheinen ist dadurch leichter geworden.

Digitale Antragstellung: Seit 2025 kann der MPAV-Antrag in vielen Regionen auch digital über das ELSTER-ähnliche Portal der Bundesagentur gestellt werden.

Keine Änderung beim Honorar: Die 2.500 € (aufgeteilt in 2×1.250 €) bleiben unverändert und sind gesetzlich festgelegt.

Praxisbeispiel: So hat Annika durch den MPAV einen IT-Job gefunden

Praxisbeispiel

Annikas Weg vom Bürgergeld zur IT-Projektassistenz

Annika (34) war Bürokauffrau und hatte 8 Monate lang vergeblich nach einem neuen Job gesucht. Trotz gutem Lebenslauf bekam sie nur Absagen. Ihr Jobcenter-Berater wies sie auf den MPAV hin. Nach 7 Wochen Wartezeit stellte das Jobcenter den Gutschein aus.

Woche 1–2: Annika recherchiert und findet einen spezialisierten Büro-Vermittler in ihrer Stadt, der die MPAV-Zulassung nachweisen kann. Sie schließt einen schriftlichen Vertrag ab und übergibt den Gutschein.

Woche 3–5: Der Vermittler präsentiert Annika zwei Firmen aus seinem Netzwerk: ein Software-Unternehmen und eine Unternehmensberatung. Er empfiehlt sie aktiv — ohne dass Annika sich formal bewerben muss.

Woche 6: Annika bekommt ein Vorstellungsgespräch beim Software-Unternehmen — für eine IT-Projektassistenz, auf die sie nie selbst gekommen wäre. Das Unternehmen hatte die Stelle noch gar nicht öffentlich ausgeschrieben.

Woche 8: Annika tritt die Stelle an. Das Jobcenter überweist 1.250 € (Rate 1) an den Vermittler.

Monat 8 (6 Monate später): Annika arbeitet noch immer im Unternehmen. Das Jobcenter überweist die zweite Rate von 1.250 €. Annika hat keinen Cent selbst gezahlt — und hat einen Job, auf den sie alleine nie gestoßen wäre.

Annikas Erkenntnis

„Der entscheidende Vorteil war, dass mein Vermittler Kontakte hatte, die ich selbst nie aufgebaut hätte. Ich wäre auf diese Stelle nie gestoßen — und das Unternehmen hätte mich nie gefunden. Der private Vermittler war wie ein Türöffner in einen Markt, der sonst komplett unter dem Radar läuft.“

Häufige Fragen zum AVGS-MPAV (FAQ)

Kann ich den MPAV auch als Bürgergeld-Empfänger beantragen? +

Ja, definitiv. Der MPAV ist sowohl für ALG-I-Empfänger (Agentur für Arbeit) als auch für Bürgergeld-Empfänger (Jobcenter) zugänglich. In beiden Fällen gelten die gleichen Bedingungen: mindestens 6 Wochen Arbeitslosigkeit, Ausstellung liegt im Ermessen des Sachbearbeiters. Bürgergeld-Empfänger haben sogar leicht bessere Chancen auf Ausstellung, da Jobcenter verstärkt auf externe Vermittlung setzen.

Was passiert, wenn ich den Job nach 3 Monaten kündige? +

In diesem Fall hat der Vermittler bereits Rate 1 (1.250 €) erhalten — die kann er behalten, da du die Beschäftigung aufgenommen hattest. Rate 2 (1.250 €) entfällt jedoch, da du keine 6 Monate in der Stelle geblieben bist. Für dich als Arbeitssuchenden entstehen keine Nachteile — du hast ja kein eigenes Geld gezahlt. Du kannst erneut einen MPAV beantragen, wenn du wieder mindestens 6 Wochen arbeitslos gemeldet bist.

Darf der Vermittler von mir zusätzlich Geld verlangen? +

Nein, das ist gesetzlich verboten. Gemäß § 296 Abs. 2 SGB III darf ein privater Arbeitsvermittler keine Zahlung verlangen, die über das Erfolgshonorar (den Gutschein) hinausgeht. Tut er es trotzdem, kannst du die Zahlung rückfordern und den Anbieter bei der Agentur für Arbeit melden. Das Verbot gilt auch für versteckte Gebühren in Form von „Beratungspauschalen“ oder „Verwaltungskosten“.

Wie lange ist der MPAV-Gutschein gültig? +

Der Vermittlungsgutschein wird in der Regel für 3 Monate ausgestellt. Wenn du innerhalb dieser Zeit keinen Job über den privaten Vermittler gefunden hast, kannst du bei deiner Beraterin eine Verlängerung beantragen. Das ist möglich, solange du noch arbeitslos gemeldet bist und weiterhin Leistungen beziehst. In der Praxis gewähren die meisten Stellen eine Verlängerung, wenn du die aktive Suche nachweisen kannst.

Kann ich mehrere private Vermittler gleichzeitig beauftragen? +

Grundsätzlich ist pro Gutschein nur ein Vermittler berechtigt, das Honorar zu beanspruchen. Allerdings kannst du als Arbeitsuchender durchaus mehrere Vermittler parallel kontaktieren und mit ihnen sprechen — den Gutschein gibst du dann demjenigen, der dir tatsächlich den Job verschafft. Viele Arbeitssuchende nutzen dies strategisch, um die Reichweite zu maximieren. Wichtig: Jeder Vermittler muss ein originales Exemplar des Gutscheins vorlegen können.

Zählt eine Zeitarbeitsstelle auch für den MPAV? +

Das kommt auf die Ausgestaltung an. Ja, wenn die Zeitarbeitsstelle sozialversicherungspflichtig ist (Mindestarbeitszeit 15 Stunden/Woche). Nein, wenn es sich um eine reine Mini-Job-Stelle handelt. Für Rate 2 muss das Arbeitsverhältnis allerdings 6 Monate ununterbrochen bestehen — bei Zeitarbeit kann das schwieriger sein, da Einsätze enden können. Prüfe daher mit deinem Vermittler, ob Zeitarbeit in deiner Situation strategisch sinnvoll ist.

Bereit, deinen AVGS-Gutschein zu beantragen?

Alle Informationen zu Voraussetzungen, AZAV-zertifizierten Anbietern und dem Antragsprozess — auf avgs.info kostenlos und unabhängig.

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